Im Verhör 1626 genannt. Die Familie Flechsenhaar soll damals eine der wohlhabendsten im Odenwald gewesen sein.spouse:
Aus AL Schäfer von Thomas Klippstein (erhalten von Heidi Banse, Michelstadt):spouse: Flechsenhaar, Barbara (Oo) (1597 - 1664)
"16.03.1623 Pate bei Adam Laupf;
er wird im Verhör 1626 genannt.
Zell: 1. Hube: 1554 Adam Mul (Maul). Georg Schöffer, Hans Banspecht, Hans Flechsenhaar der Jung, der Anfang des 30jährigen Krieges Inhaber der Hube ist. Ihm folgt Leonhard Flechsenhaar der Jüngere und diesem wieder der um 1700 genannte Sohn Peter.
Gültbuch Zell: Obere und niedere Gerechtigkeit: Hans Flechsenhaar der Jüngere hat 1 Hub und gibt jährlich Beed und Gült: An Beed 3fl. 9 alb. 1 Pfg. Hubhaber 1 Malter, Fastnachtshühner 3 und Sommerhahn 2, front.
1626 verkauft Leonhard Herr (Hercher) sein halbes Freigut in Zell an Hans Flechsenhaar."
Vorname kann auch Hans sein. Hans 1550 Schultheiß in Zellspouse:
Auszug aus der AL von Thomas Klipstein (Erhalten von Heidi Banse):spouse:
" als sich die aufständischen Bauern in seinem Haus in Beerfelden treffen. die meisten der Erschienenen wollten jedoch von einem Aufstand und einem Anschluß an das aufgestellte Bauernheer nichts wissen, do daß es zu keiner Erhebung in der Grafschaft Erbach kam. Die wenigen, die sich im östlichen Odenwald den Aufständischen angeschlossen hatten, fielen bei Würzburg oder bei Amorbach bzw. wurden nach der Gefangennahme einer Bestrafung zugeführt. Leonhard Flechsenhaar, der ebenfalls in Beerfelden verblieben war, war der reichste Mann der Grafschaft und verfügte über ein Vermögen von 1612 Gulden. Er wurde allgemein das "Bäuerle" genannt. Noch 1575 ist im Gültbuch der Zent Freienstein Lenhart Flechsenhaars Wittib als Mitinhaberin der Bernbuschhube in Beerfelden genannt".
getauft "3. Trin. 1627" - erwähnt im Kirchenverhör 1666spouse: Jakob, Ursula (~1628 - 1684)
aus AL Schäfer von Thomas Klippstein, erhalten von Heidi Banse:spouse:
Am 04.09.1585 Weinkaufzeuge zusammen mit Hans Buchner, Schultheiß, und Hans Nas zu Zell, als Hans Hofmann zu Zell an seinen Stiefsohn Lorenz Falter 3/4 Guts mit 3 Pferden, 6 Stück Vieh, 7 Schweine und 16 Hühner, ebenso wie sei Gut zu Kinzig für 127 fl. verkauft.
Aus der AL G. Friedrich, Darmstadt übernommen:spouse: Fleck, Barbara (Oo) (*1596 - )
Er wurde 1619 als Schmied zu Ober-Kinzig in einem Zivilgerichtsprozeß genannt und könnte als Vater des Hans Fleck in Ober-Kinzig vermutet werden, zumal er 1614-19 als "Contz Fleck" und als Schweinehalter zu Ober-Kinzig auch in den Breuberger Dehmregistern nachgewiesen ist (HFK 20,6 S. 395). 1614 wurde ihm vom "Hohen Haus" auf dem Breuberg eine Amtsstrafe von 5 Gulden auferlegt, weil er Martin Bingel (Forstel?) bezichtigt hatte, ihm "einen Beutel aus den Hosen gestohlenzu haben" (OdwQBl. 4/1988 S. 127). Als Kläger erschien er vor dem Zentgericht in Kirch-Brombach: 1618, weil ihn Nicl. Stumpf "so geschlagen, daß er im Gesicht ganz blau worden", 1620 weil ihm Martin König "eine Maultasche gegeben" hat, 1623 weil ihn Hans Wüst "einen Schelmen gescholten und ihm gewünscht, daß ihn Donner und Hagel erschlage" und 1627, weil er von Niclaus König "blutrünstig geschlagen". Er selbst wurde aber auch zu Zentgerichtsstrafen verurteilt, so: 1619 mit 2 fl (= Gulden), weil er Thünges (Anton) Flad als "einen Schelmen gesholten", 1623 mit 8 fl, weil er und Lienhard Friedrich "sich einander blutrünstig geschlagen" und noch 1929 mit 15 Albus, weil er "in den Hecken von Lienhard Reeg Holz abgehauen" hat (Debor: Zentgerichtsurteile 1618 - 48. Er starb im Pestjahr 1635 in Birkert (HFK 21,3 Sp. 139) - Weitere Vorfahren des Hans Fleck können nicht vermutet werden, Sie dürften jedoch zu den sogenannten "Alt-Erbacher Familien" gehören (HFK 16,7 S. 381).
Im Gerichtbuch von Fränkisch-Crumbach in der Zeit von 1596 bis 1618 mehfach genannt, zuletzt 1618spouse: Fleck, Anna (Oo) (*1555 - )
G. Friedrich, 64287 Darmstadt teilte mir folgendes mit:spouse: Fleck, Eva (Oo) (*1627 - 1692)
genannt 1668 zu Ober-Kinzig im Einwohnerverzeichnis der Herrschaft Breuberg /MFH 4, 3 S. 110) uns am 23.11.1674 als Schöffe des Zent- und Landgerichts in Kirch-Brombach (HFK 18, 8 S. 447). Nach Debor hat er zur den sogenannten "Alt-Erbacher Familien" grhört (HFK 16,7 S. 381). Somit dürfte er auch nicht identisch sein mit jenem am 18.10.1621 in Reinheim gtauften Hans Fleck, von dem sich ein Geburtsbriefim Stadtarchiv Reinheim befindet und dessen Vater aus dem rodensteinschen Erlau bei Fränkisch-Crumbach stammte (OdwQBl. 2/1988 S. 50). Seibe Eltern und Vorfahren sind eher in oder nahe bei Ober-Kinzig zu suchen.
Witwer der Anna Agatha Hotzspouse: Laber, Veronica (1675 - 1731)
1681 neuer Nachbar in Ober-Kinzigspouse: König, Eva (1655 - 1690)
Heirat in Brandau in der Kappelle; Traueintrag auch in Reinheim mit Datum 20.4.1650spouse: Simmermacher, Hanß (~1625 - 1695)
Sie war eine Tochter des Zentgerichtsschöffen Johann Peter Fornoff und die Witwe von Martin Heusel (1732 -1759) zu Ober-Kinzig.spouse: Kredel, Johann Peter I. (1738 - 1812)
Quelle: Heimatbuch Oberkinzig, Stand:06.09.1997
Genannt zu Brensbach 1643spouse: Fornoff, Anna (Oo) (*1612 - )
Frühestes Vorkommen eine Familie Fornoff: 1492 Cunrad Fornoff zu Eberbach bei Reichelsheim, 1542 Vornuff zu Hembach, 1557 Peter Vornuff und Peter Vornauf zu Affhöllerbach.
1643 Hans Vornuff zu Höllerbach, 1651 Hans Vornauf zu Gumpersberg, 1676 Hans und Hans Philips Fornoff zu Affhöllerbach, Hans Jakob Fornoff zu Ober-Kinzig und Jakob Fornoff zu Gumpersberg (Quelle: lla Gieg, Rimhorn und Annemarie Flath, Brombachtal)
Das Ehepaar hatte 6 Söhne und 4 Töchterspouse: Flath, Anna (1640 - 1708)
Das Ehepaar hatte 4 Söhne
Johann Georg Fornoff ist im Namensverzeichnis der Herrschaft Breuberg von 1676/1678 aufgeführt. Gemeinsam mit (seinem Schwager) Peter Reeg (AT Nr. 1024) bewirtschaftete er in Ober-Kinzig einen stattlichen Bauernhof. Zu den 160 Morgen müssen noch 15 Äcker und fünf Waldparzellen hinzugezählt werden, deren Größe im Meßbuch vob 1703 nicht enthalten ist.spouse: Reeg, Eva (1661 - 1717)
Heimatbuch Ober-Kinzig, S.172
Hatte ein uneheliches Kind, Benedikt, geb, 14.6.1681, mit Anna Eva Henckmantel (Namenskartei Gunnar Kohl).
Der Bergwerksbesitzer Michael Daur hatte sich um 1542/43 während seiner Heidenheimer Zeit mit Margarete, Tochter des dortigen Bürgermeisters Stoffel Franz vermaehlt, der seinerseit Margarete Baldung aus Schwäbisch Gmünd zur Frau hatte. Der Vater Hans der Margarete Baldung war kaiserlicher Notar in Gmünd. Und hier treffen wir wieder auf Künstlerkreise, denn aus derselben Gmünder Familie Baldung stammte der Maler Hans Baldung Grien <1484/85-1545). Ein Bruder, zwei Onkel und ein Vetter des Malers, die sich als Gelehrte einen Namen gemacht haben, sind bekannt, doch kennen wir Name und Beruf des Vaters von Hans Baldung Grien nicht. So wissen wir also auch nichts über die genaue Verwandtschaftsbeziehung des Malers zur Frau des Heidenheimer Bürgermeisters Franz, die zur selben Zeit gelebt hat. (23)spouse: Daur, Michael (~1517 - 1592)
KONZ-Kartei: gen. 1609,1613,1622,1624spouse:
Johann Michael Friedrich eröffnete in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine Schankwirtschaft in den Anwesen (heute) Zum Sportplatz 9 und 13, die damals noch eine Einheit waren. Die Wirtschaft führte sein Schwiegersohn Johann Leonhard Schwinn weiter, Nachdem er sich in der (heute) Kinziger Straße 5 ein neues Haus erbaut hatte, wollte er darin eine Schildwirtschaft eröffnen. Die Genehmigung hierzu wurde ihm versagtspouse: Schäfer, Anna Elisabetha (1749 - 1829)
Q.: Dorfchronik Hummetroth, S. 96, 183
Früher war es üblich bei Neujahrsbeginn mit Gewehren scharf zu schießen. Um Unglücksfällen und Mißbräuchen vorzubeugen verbot die Regierung der Herrschaft Breuberg das Neujahrschießen und ließ in den Dörfern Wachmannschaften aufstellen, die etwaige Verstöße mit den Namen der Beschuldigten unverüglich anzuzeigen hatten. Über einen Vorfall in Hummetroth im Jahr 1798 wird folgendes berichet:
"Aktum Höchst, 2. Januar 1789
Erscheinen der Bürgermeister Wilhelm Trinkaus von Hummetroth und machte die Anzeigung, daß er nach Maßgabe des ergangenen Hochverehrten Oberamts Decret das Schießen in der Neujahrsnacht betreffend, habe vier Mann zur Wache ausgestellt, bei des (Johann) Michael Friedrich Haus (heute: Zum Sportplatz 9/13) wären in gedachter Nacht zwei Schuß geschehen, hätte von der Wache der Georg Adam Friedrich (wohnhaft in der Höllerbacher Straße 3) den Michael Friedrich, welcher aus seinem Fenster herausgeschaut, gefragt: 'Gevattersmann, es schießt aus eurem Haus, es kommt oben herab, aber nicht vom Himmel oder wie es ist'. Der Friedrich hätte hierauf erwidert, er wollte aufmachen, sie sollten suchen. Der Wächter Friedrich sagte, er habe nicht einfach alles zu suchen. Hierauf hat der Michael Friedrich den Georg Adam (Friedrich) zweimal einen Spitzbuben und in des Bürgermeisters Haus (Stockwiesenstraße 1) noch mehrmalen desgleichen geheißen."
Aus Akten des Gemeindearchivs Höchst, veröffentlicht im Heimatbuch "Höchst im Odenwald"
1956, S. 103